Gut drauf- was heißt das eigentlich?

 

 

Gut drauf bedeutet im Rumfordschlössl eine gelungene Mischung aus Bewegung, Ernährung und Entspannung, mit der sich alle überwiegend wohl fühlen und Kraft für weitere Taten finden. Gut drauf- so werden wir voraussichtlich 2018 zertifiziert, wenn alles gut geht und der anscheinend unendliche Katalog von Voraussetzungen und Bedingungen für alle Angebote von uns abgearbeitet ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat dieses ZERTIFIKAT  herausgegeben.

Wo aber anfangen? Am Besten im Alltag. Im noch kalten Februar, als bei den ersten richtigen Sonnenstrahlen alle Kinder ins Freie stürmen und sich nach Bewegungsmöglichkeiten umsehen: Klettergerüst-zu alt , zu langweilig. Baumklettern-da stimmt die Jahreszeit noch nicht so ganz. Fußball? Aha. Da geht schon was, wenn der Winter aus den Gelenken gerannt wird. Gefrorener Teich? Jaaaaa, da haben wir doch was gefunden: Unbedingt mit Stock auf Eis, in Kleingruppen, mal eben einbrechen ins kniehohe Wasser-egal, hauen, stechen, das Eis unbedingt kleinkriegen. Nebenan die Nistkästen zusammenhämmern, zwischendurch mit einem Riesenstock („huaaaaah“) einen Kampfschrei ausstoßen. Das Wetter ist gut genug, die hängemattenschonenden Betreuer verlieren den Kampf gegen eine große Kinderschar: Und nach kurzer Zeit friedliches entspanntes Geschaukel. Da fehlt nur noch der Nachtisch: Ein frischer knackiger Winterapfel. Keiner bleibt übrig.

Natur in der Stadt…

natur-in-der-stadt-blog-evi…wir sind mittendrin…mitten im Englischen Garten. Kinder, die das „Rumfi“ besuchen erleben täglich Natur PUR in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld:

Ein Dienstagnachmittag: Wir machen mit bei der Stunde der Wintervögel vom LBV (Landesbund für Vogelschutz). Beobachten eine Stunde die Piepmätze am Futterplatz. Rotkehlchen, Spatzen, viele Meisen. Die Kinder erkennen die Blau- und die Kohlmeisen. Neu sind die „süßen“ Schwanzmeisen, die aussehen wie „Bommel am Stiel“ und die Sumpfmeisen. Da…ein Specht!!! ..noch  Amseln , zwei Weibchen mit braunen Schnabel…die Kinder sind die Vogelexperten. Die Stunde geht schnell vorbei. Dann werden die Nistkästen geleert. Alle fünf Kästen waren belegt von Blaumeisen. Wir finden noch ein altes Gelege, deren Eier Aufschluss über die Vogelart geben und ein Wespennest. Interessantes findet sich immer beim Entleeren. Ausgefroren machen wir noch ein Lagerfeuer. Die Kinder sind hier die Feuerwächter. Passen auf, dass das Feuer gut brennt und legen nach. Ist die Glut heiß genug, gibt’s noch Stockbrot. Drei Mädchen aus der 4. Klasse und zwei Jungs bereiten alleine den Teig zu. Natürlich aus Vollkornmehl – Bio versteht sich. Die Stöcke liegen im Park, schnell geholt und geschnitzt. Hier im Rumfi ist Selbständigkeit gefragt. Gemütlich am Feuer sitzend, neigt sich der Nachmittag dem Ende zu und jede(r) knabbert sein knuspriges Feuerbrot. Natur in der Stadt, ganz im Sinne von „Gut drauf“: Mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und entspannt am Lagerfeuer….

Evi Lichtenwald, Naturpädagogin

Alles Gute zum neuen Jahr!

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Liebe Blogleserinnen und -leser,

diesesmal hat es ein wenig gedauert, bis wir dem Lauf der Zeit hinterhergekommen sind. 23 Tage alt ist es nun schon, das neue Jahr. Zeit also, Euch Allen herzlich Hallo zu sagen und Euch nur das Beste zu wünschen. Im Rumfordschlössl findet seit zwei Wochen ein echter Winter statt. Schnee, Kälte, Eis und Sonnenschein, zumindest meistens. Also waren wir mehr als einmal mit allen Kindern beim Schlittenfahren, haben uns im Iglu Bauen versucht, haben versucht Schneemänner zu kreieren und sind mit mehr als genug Schlitten über das Gelände gerast. Schneehosen und Handschuhe, die bei diesem Wetter unerlässlich sind, gehören einfach dazu- und liegen jetzt überall herum. Hoffen wir, das es noch  ein wenig so bleibt. Natürlich ist auch neben dem Spiel mit der weißen Pracht wieder einiges geboten: Löcher ins Eis hacken, im Büro darf man jetzt lesen, Kakao trinken wir manchmal, heute gab es Schokoladenpudding. Wir haben das Aquarium neu eingerichtet, neue und alte Spiele gespielt und versucht, den Start in die Woche angenehm zu gestalten. Ich glaub, es ist geglückt. Auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Da war noch was

Letzten Donnerstag, zwei Tage nach Nikolaus, platzte mitten in das tägliche Adventsritual doch glatt der echte Nikolaus samt Krampus. Na, das war ein Spaß! Halb ehrfürchtig- halb mißtrauisch (den gibts doch in Echt nicht, oder?), natürlich auch voller Unruhe und Aspannung wurde er hereingebeten. Nach den obligatorischen Fragen („Ward ihr alle brav?“ „Habt Ihr immer schön aufgeräumt?“ „Hohohoho“) gab es dann für alle einen Schokoweihnachtsmann, natürlich „voll Bio“, und alsbald verzogen sich Nikloaus und Krampus (der Gruselige, der einige Kinder wirklich etwas fürchten ließ), denn sicher warteten noch viele andere Kinder auf ihn. Und damit Ihr seht, daß das alles wirklich wahr war, ein paar Fotos. Allen nun eine schöne Weihnachtszeit, besinnliche Feiertage und ein schönes Sylvester.

 

Wir sind ab dem 9.1.2017 wieder für Euch da.                                            p1060418

Bis dahin grüßt Euch herzlich

Das Rumfi-Team

Alle Jahre wieder – Advent im Rumfordschlössl

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Die Vorbereitungen liefen bereits seit zwei Wochen: Basteln, Backen, schmücken, und-vor Allem überlegen, wie es laufen soll am Freitag, den 2. Dezember. Es lief alles in bekannter und weitgehend(…) ruhiger „Rumfi-Atmosphäre“: 150 Besucher, inclusive wild weihnachtsmännisch tobender Kinder, fröhlicher Väter und Mütter. Ein zweistündiges Weihnachtsspektakel mit Beiträgen vom Keyboard (Naira und Rosi), einem Gedicht von Joschi (draußen auf der Treppe, da drinnen zuviele Leute waren) und jeder Menge selbstgebackener Kekse und anderen Leckereien sowie Kinderpunsch und Lagerfeuer, betreut von Evi und Benjamin. Erstmalig hatten wir auf Wunsch vieler Kinder einen Weihnachtsbaum angeschafft und mithilfe unserer künstlerischen Unterstützerin Elli Hurst mit hervorragendem Schmuck aus, man höre und staune, Klo-Rollen behängt. Eine schöne silberne Spenden-Dose sorgte im „Foyer“ dafür, dass die Hauskasse nicht allzusehr belastet wurde: unser Tannenbäumchen haben wir sozusagen umsonst bekommen. Allen Eltern, Bäckerinnen und Bäckern, Stühlerückerinnen, Ausfegenden und Helfenden Händen noch mal herzlichen Dank und eine schöne Weihnachtszeit.

Unser Blog macht einstweilen eine Pause. Ab  2017 gibt es sicher wieder viel Neues zu berichten.

Da red ich mit! Besuch beim Kinder-und Jugendforum

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Am Freitag , 25.11. war es wieder soweit: Kinder-und Jugendforum-Zeit im Rathaus. Natürlich mit Beteiligung der Kinder vom Rumfordschlössl. Da die für verschiedene Aufgaben zuständige „Crew“ ausgefallen war, durften die Kinder aus dem Rumfi hier einspringen: Schilder hochhalten, wenn zu laut, zu unruhig oder zu unverständlich geredet wird, die Glocke betätigen und beimVerteilen der Erinnerungspräsente an die Politiker mitmachen. Diesesmal gab es kleine Leuchter. Damit niemand vergißt, welche Anliegen ihm/ihr aufgetragen wurden. Das Rumfordschlössl hatte auch eigene Anträge dabei. Zilli (8) forderte z.B. eine kürzere Ampelschaltung an der Prinzregentenstraße/Ecke Wagmüllerstraße. Sie zeigte sich äußerst gut vorbereitet, überzeugte die Zuständigen mit Sachkenntnis und ließ sich auch durch gängige Allgemeinargumente nicht von ihrere Forderung abbbringen. Nun wird es eine Ortsbegehung an der Ampel geben.

-Mitbestimmung kann eben nicht früh genug beginnen-

„Bis es zumacht“

p1060290Bis es zumacht und auch länger, alle Kinder bleiben über die offiziellen Zeiten hinaus gerne mal da und dann stehen Eltern auch noch da und  wir fragen uns: Was ist dran am Rumfi? Was ist so schön?

Ich sags Euch: Das Toben, das Fußballspielen nach 16 Uhr im Fast-Dunkeln, das gemeinsame Angsthaben und im Keller nach Einbrechern suchen, das Spielen mit Tesa und Papier, das Legobauen, das Sägen, Hämmern und der Bau eines Insektenhotels für Igel, Schnecken, Mäuse und anderes Getier, was im Winter nach Wärme sucht sowie das Beraten im Büro über Fragen aus dem roten Briefkasten. Wunderbar, wenn auch gefährlich und absolut interessant auch die „Bewaffnung“ mit Stöcken, die manchmal größer sind als man selbst, die letzte Mandarine, die noch übrig ist, das Herumtollen durch die Gänge, das Mädchen- und -Jungs-ärgern-sich-Spiel. Das Zusammenhocken im Jungenzimmer , das sich Ausbreiten im Mädchenzimmer, das Basteln mit Daniela, das Streiten mit Sabine und Nina, das Draußen-aktiv-sein mit Evi, das Chaos und „ich -wars- nicht“Gerufe beim bloßen Anblick eines Betreuers, das Schauen nach den nicht geglückten Zuckerkristallen oder  der Weihnachtsbasteltag mit Elli. Und da wären noch viel mehr  Dinge. Für ein anderes Mal. Hier. Im Rumfi-Blogp1060238 p1060299 p1060303 p1060293

Mehr Suffizienz…..

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In der letzten Woche haben wir ausgiebig auf Verpackungsmaterial gemalt. Eine ganze Nachmittagsgalerie ist dort entstanden. Anschließend fand eine HipHop-Vorführung mit Taschenlampenbeleuchtung statt. Die Bilder durften mit nach Hause genommen werden (to go, sozusagen). Am Freitag wurde unsere Garderobe ausgemistet. Nahezu unvorstellbare Mengen an vergessenen, liegengebliebenen Mützen, Jacken, Hosen Schuhen, Socken, Taschen, Tüten, Brotzeitdosen wurden sortiert und gestapelt. Jetzt kann alles abgeholt werden. Danke fürs Mitmachen.

Drei auf einen Streich: Über Mitbestimmung, Halloween und Suffizienz

 

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Dieser Donnerstag hatte es wahrlich in sich: Nach dem üblichen Prozedere mit Ankommen, Austoben, Hausaufgaben und Mittagessen fand erstmal ein „roter Teppich“ statt, an dem die gewählten Kandidaten des neuen Kinderrates bekanntgegeben wurden. Alle waren äußerst aufgeregt und gespannt. Obwohl die eigentliche „Arbeit“ des Kinderrates ja erst nach den Herbstferien losgeht.

Dann durfte gegeistert werden. Endlich waren die Vierklässler dran mit Geisterbahn aufbauen, begruseln und alles wieder zurückräumen. Es fragt sich für den Betrachter, was hier gruseliger war: die wartende, schreiende und kreischende Kinderschar vor der Kellertür oder die wispernden, ächzenden und leise stöhnenden Geister, die sich im Kellergang in allen Ecken versteckt hatten, um ihrer Funktion gerecht  zu werden.

Um das Gruselspektakel früherer Jahre auf einen neuen Boden zu stellen und nicht mit „Horrorclowns“ auf eine Stufe gestellt zu werden aber auch, um wieder mehr Kontakt zur Natur und zur Achtung vor unser aller Wohlergehen zu haben, wurde die seinerzeit gr0ße Halloweenparty abgeschafft und zum Apfelfest umgestaltet.

Übrigens haben sich hier suffiziente Vorgehensweisen bewährt: Sorgfältig benutztes Halloweenmaterial, ordentlich aufbewahrt, gewartet und seit vier Jahren auf dem Speicher gelagert, bleibt einfach haltbar: Kosten fürs Geistern: Nix! oh nein, doch: Je Kind ein  Gummifrosch als Belohnung für Mut und Tapferkeit. Bei um die 50 Kinder durchaus machbar, oder?

Spätestens an diesem schönen Herbstnachmittag  ist klar geworden, dass dem Gruselspektakel auf jedenfall ein kleinerer Platz besser steht: 1 Stunde Geisterbahn und dann ran an den Grill, denn Würstel am Stock und  draußen am Feuer- das ist Abenteuer für alle und- fast immer.

 

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2. Rumfordschlössl Apfelfest

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Am Freitag , den 14.10 war wieder Zeit  für das jährliche Apfelfest im Rumfordschlössl. Was als Nachmittagsangebot für Schulkinder schon seit Jahren eine Attraktion war, wurde im letzten Jahr zu einem (Erntedank-)Fest für den ganzen Stadtteil. Als der große Spaß des Apfelsaftpressens  nach einem „Termin für Alle“ verlangte, wurde die Aktion auch heuer auf den Freitagnachmittag verlegt. Die Äpfel kamen wie auch im letzten Jahr aus Ungarn vom Bauernhof mit dem Anhänger ins Rumfordschlössl (das Auto wäre sowieso gefahren). Die Äpfel waren absolut ökologisch, saisonal und auch pur ein Geschmacksvergnügen, zumal mitten in der Apfelerntesaison aufgesammelt, gepflückt und verladen. Dazu ein Apfelquiz, eine neue Apfelsaftpresse die auch von Kindern bedient werden kann, eine Apfelsaftprobierstation sowie das nicht ganz einfache aber durchaus attraktive Schokolieren getrockneter Apfelringe gehörten zum Nachmittagsprogramm. Mehr als 150 Besucherinnen und Besucher, Kinder von 2-14, Eltern, Großeltern und Freunde des Rumfordschlössl konnten begrüßt werden. Drei Stunden, die wohl jedem Anwesenden etwas gegeben haben: Äpfel  waschen und schneiden, Apfelringe verteilen, Kuchen essen, ratschen und erzählen, Apfelsaft testen oder gar am offenen Feuer einen Bratapfel vom Ast kreieren und am Ende sogar Aufräumen. Etwas tun, gemeinsam mit anderen in der Natur verweilen, sich inspirieren lassen und dem bevorstehenden Herbst mit seinen nicht so optimalen Seiten trotzen.

Allen Eltern, Mithelfern, Kindern und Besuchern vielen Dank für das Dabeisein und Mitmachen!

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