Hier findet jede/r was: Vom Alltag im Schlössl

egal, Hauptsache  es macht Spaß!

-im Mädchenzimmer “einbrechen” und mal wieder die Mädchen ärgern

-auf dem Sofa rumtoben

-die Wahlurne zur Kinderratswahl bewachen

-mit dem neuen Fotoapparat experimentieren

-alle Bewerberinnen und -bewerber der Wahl nochmal begutachten

und Vieles mehr.

Der Spaß ist einfach unerlässlich zum Großwerden, oder ?

Schönes Wochenende wünscht

Sabine

 

Ferien aus dem Bilderbuch

 

Schon ein bißchen kalt, fast keine Blätter an den Bäumen mehr, windig war’s und trotzdem: Alles schön am ersten Ferientag: Viele Betreuer, genug Kinder, viele Stammkinder, alle mit der Sehsucht nach Chillen, Ausruhen, Entspannen. Was lag da näher als sich in die diversen Räume des Rumfi zu verziehen, mit dem Händy und am PC erlaubt zu daddeln, gute Laune entfalten, zu malen, zu tanzen, lesen  und dann die “Kürbsischnibbelparty” steigen lassen. Ebenfalls entspannt. Draußen das Feuer schüren und im riesengroßen Topf eine fantastische Kürbis-Karotten-Kartoffelsuppe zubereiten. Mmh, lecker. Allen hat es geschmeckt. Vor Allem aber: die Sttimmung war gut wie lange nicht mehr. Das muss an den Ferien liegen.

Chochloma-Malerei

Chochloma-Malerei bezeichnete ein altes russisches Kunsthandwerk. Chochloma handelt es sich um eine eigentümliche Art der dekorativen Malerei von floralen Mustern auf Holzgegenständen des Alltagsgebrauchs. Gemalt wird dabei ausschließlich mit schwarzer und roter Farbe auf goldenem Grund. Sehr selten wird statt roter Farbe eine grüne Farbe verwendet. Gold als eine der höchsten Farbe zeigt ein reiches, glückliches Leben, Zufriedenheit und Schönheit. Die traditionellen Motive der Chochloma sind rote, saftige Vogelbeeren und Erdbeeren, Blumen und Zweige, oft auch Vogel, Fische oder Raubtiere. Zielgruppe: Mädchen und Jungs von 6-12 Jahren im Offenen Treff des Rumfordschlössls. Kinder haben russische Art Holzmalerei kennengelernt. Chochloma-Malerei hat draußen stattgefunden. Das Wetter war sehr toll und hat gut mitgespielt. Kinder haben mit drei Farben (Schwarz, Rot, Gold) gespielt. Ausnahmsweise waren andere Farben wie z.B. die Farbe Silber und Gelb verwendet. Die beliebten Motive zum Malen waren Vogelbeeren, Vogel, russische vase Chochloma. Erst mal haben die Kinder ein Muster mit einem Bleistift gemalt. Der zweite Schritt war, um den Hintergrund mit goldener Farbe zu malen. Schließlich hat jedes Kind sein Motiv mit bunten Farben gemalt. Chochloma-Malerei hat viel Spaß für die Kinder gemacht. Selbstgemachte Chochlomabilder sind eine süße Geschenkidee für Eltern. Am Ende fand eine Ausstellung in der Einrichtung statt.

A wie Apfelfest

Um es vorwegzunehmen: das Apfelfest fand bei strahlendem Herbstwetter statt und alle Rumfordschlössl-Fans kamen, brachten Äpfel mit und gute Laune (soweit vorhanden). Selbst gepresster Apfelsaft, Kuchen, ein Herbst-Quiz und leckere Apfelspaghetti mit Eis erzeugten gute Stimmung für alle Anwesenden. Nicht nur Rumfi-Besucher sondern auch Stadtteil-Neugierige, die endlich mal das Geheimnis des “Hauses mit den gelben Säulen” ergründen wollten, gesellten sich neben ehemaligen und kürzlich ausgeschiedenen Kindern, Eltern und Angehörigen zu den Stammbesucherinnen und-besuchern. Danke an alle, die hier mitgeholfen haben! Für die mitgebrachten Äpfel, die Blumen fürs Team, die Kuchen und die Mithilfe beim Aufräumen. Leider gab es auch ein  Missgeschick: kein Foto! Alle irgendwo verschollen, gelöscht, versteckt. Die neue Kamera ist wohl noch gewöhnungsbedürftig. Sei es drum: vom schönen Wetter haben wir in den nächsten Tagen noch etwas und beim Anblick eines Apfels fällt es uns wieder ein: Da war doch …..das Apfelfest….wie schön!

Und dann haben wir, direkt im Anschluss an die  Schulung Öffentlichkeitsarbeit doch glatt alle Fotos wieder gefunden und wieder  eine Menge dazugelernt!

Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

Mittagsschläfer im Laubbett und “Rumfi goes Kleidertausch”

Einer der letzten wirklich schönen Herbsttage?

Zeit für Laubschlachten und ein Schläfchen im Laubbett, bevor die Kleidertausch-Party steigen konnte. Altes nicht wegwerfen sondern tauschen. Dazu ein Stück Kuchen für die Kinder oder einen  Kaffee für die Erwachsenen. Die Kinderkleidung flatterte herbstgemäß recht stark im Wind- kein Grund, nicht zu tauschen. Mancheine/r fand ein neues Stück für ein altes oder schaute sich an, was er/sie lieber hängen lässt. In jedem Fall haben wir die Umwelt geschont: Kein Konsumrausch, strahlender Sonnenschein, milde Temparaturen, viel Bewegung und ausgelassene Stimmung. Das nächste Mal machen wir wieder mit, wenn es heißt: “Kreisjugendring goes Kleidertausch”.

 

Matryoshka-Look

“Matryoshka look” bezeichnete das Kinderschminken zum Thema russische Schönheit mit russischer Kleidung, wie z.B. ein russischer Schal. Zielgruppe: Mädchen von 6-12 Jahren im Offenen Treff des Rumfordschlössls. Mädchen haben den traditionellen russischen Kopfschmuck, die schönsten Haarkränze, das traditionelle russische Schminken kennengelernt. Ohne Kopschmuck, Haarkranz ist das russische Frauenkostüm unvorstellbar. Russische Frauen bedeckten ihre Haare mit einem Schal und flochten einen Zopf, damit die Schönheit ihrer Haare zu zeigen. Wie schminken sich russische Frauen? Das eigene Gesicht zu schminken, ist keine leichte Aufgabe. Das Besondere am “Matryoshka look” war Vielfalt der Materialen, mit denen gearbeitet wird. Mädchen experimentierten mit unterschiedlichen Farben und Glitter. Es war ein kreatives und buntes Projekt.

Die Kreativität und die Phantasie liegen zugrunde. Und das Beste war, dass Mädchen ihr individuelles Make-Up gezeigt haben

Das Projekt für Mädchen dauerte zwei Stunden, so lange konnten sie sich gut konzentrieren. Schließlich war Fotoshooting oder Fotokurs. Mädchen haben gelernt, sich selbst zu fotografieren und um bessere Fotos zu machen. Wer schminkt und wer fotografiert? Wer flechtet einen Zopf? Das Projekt “Matryoshka look” hat den Mädchen viel Spaß gemacht.

Marina Sizova

Nacht der Umwelt auch im Rumfordschlössl

Wiedereinmal haben wir uns beteiligt an der “Nacht der Umwelt” am 15.09. Thema war das “Nachtgewusel”. Doch welche Tiere wuseln dort überhaupt herum ? Mit mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern von 6 bis 60 Jahren wurde die nächtliche Tierwelt erobert. Jedoch war die Enttäuschung groß, denn der Waldkautz ließ sich diesesmal trotz aller qualifizierter Mühe nicht anlocken und  auch den Nachtfaltern war es offensichtlich zu kalt. Einzig und allein die Fledermäuse konnten beim Ausfliegen beobachtet werden, nachdem Christina Schneider vom LBV eine interessante Einführung in das Leben dieser Nachttiere gegeben hatte. Wie gut, das es nach den Führungen durch die früherbstliche Nacht eine heiße Gemüsesuppe vom offenen Feuer gab. Natürlich auch Stockbrot dazu. Durch die Beleuchtung  des Geländes mit Teelichtern konnte die Atmosphäre der Veranstaltung  gesteigert werden und trotz Dunkelheit bot sich eine heimelige Kulisse.

Mal sehen, was im nächsten Jahr die Nacht der Umwelt zum Thema hat.

Alle wieder da?

Liebe Kinder, liebe Eltern

seid ehrlich: hat so ein gepflegter Alltag nicht auch seine Vorteile? Oder möchte gar jemand von Euch zurück in den Urlaub? Wieder Hitze, abends alles voller Sand, das gute Shirt voll mit Eisflecken, die Bedienung im Restaurant  gefühlt unfreundlich, das Benzin zu teuer, der Wind zu stark oder die Stimmung auf dem Hitze-Tief. Genug Kirchen, Museen und Legoländer  angeschaut, Omas Garten abgeerntet und mit Papa beim Bootfahren gewesen? Oder aber: lange genug bei den Verwandten still gesessen, brav geantwortet oder gar hingefallen, sich gestritten ?

Wir vom Rumfi meinen, das es jetzt auch gut wieder im Alltag weitergehen kann. Also: Willkommen zurück im Englischen Garten.

Was uns erwartet?     Viele neue Betreuer, die Ihr kennenlernen solltet! und dann:

Am Freitag, 14.09. die “Nacht der Umwelt” von 19-21 Uhr, bei Regen leider nicht.

Am Donnerstag, 05.10. von 15 bis 17 Uhr Kleidertauschparty für Kinder von 6-12. Bitte maximal 5 Teile zum Tauschen mitbringen oder wer kann und hat: Kuchen für den Genuss.

Und am Freitag, 13.10. 15-18 Uhr unser Apfelfest von 15-18 Uhr. Bitte pro Besucher 1 Kilo Äpfel mitbringen zum Apfelsaft machen und essen.

Wir freuen uns auf Euch!