Slow-Food und Ferien(ver-)stimmung

Slow Food-Kochen war angesagt. Während  der ersten Ferienwoche durften täglich 8 Kinder im Slow Mobil kochen. Für alle anderen gabs ein Parallelkochangebot: Cocktails, Pfefferminzpralinen, Vollkornbrötchen mit Blüten-Kräuterquark u.a.

Smash-In , Popcornpralinen, Obstsalat mit Maracuja-Glasur, Gemüsecurry, selbstgebackene Brötchen, frisch gepflückte Kräuter aus dem Englischen Garten oder Vollkornwaffeln mit Bananensahne- fast wie ein bißchen Urlaub. Doch der kommt erst noch. Die Ferien haben zwar schon angefangen-für die Kinder- aber trotz der extremen Hitze war es doch recht voll im Rumfi, und das hat natürlich noch bis zum 21.8. geöffnet. Dann ist auch hier zu. Wieder auf ist dann am 12.09. pünktlich zum Schuljahresbeginn.

Was ein Smash-In ist ? Ist doch klar: alles was einem zum Eis schmeckt, wird „aufs Brett gesmashed“: Kekse, Cookies, Obst, Schokosauce, Kokosraspeln und und und.

Köchin Christina und Koch Markus gaben wie immer ihr Bestes und allen hat es geschmeckt.

Doch damit nicht genug: Nebenbei konnte man WEBEN, PERLEN BASTELN,  in den HÄNGEMATTEN chillen, Fußballspielen, eine Tüte für die Pralinen basteln oder das breite Brett-und Kartenspielangebot nutzen. Oder mal ein Mandala ausdrucken und anmalen oder sich etwas erzählen und sogar zuhören.

Die Erwachsenen „hängen  derweil alle ein bißchen in den Seilen“. Es war wohl doch etwas viel in der letzten Zeit: Der neue Job, der falsche Job, das Alter, das Wetter, die Gesundheit, die vielen Sommerfeste und Abschiedsfeiern, das Planen, Räumen und Nachdenken für die Herbst-und Wintervorhaben. Aber auch hierfür ist immer ein offenes Ohr im Rumfi.

Wir sehen uns  dann am 11.09. (Nach Ausflügen in den Zoo, in das Kinderkunsthaus, nach „Kunst und Krempel“, einer Radltour an die Isar. Dem Raften auf der Amper und zahlreichen offenen Spielstunden.)

Euer Rumfi-Team

 

Sommerfest in der Wilhelmschule

Ganz kurz eine Nachricht von der Beteiligung am Sommerfest der Grundschule an der Wilhelmstrasse: Wie bereits seit vielen Jahren beteiligte sich das Rumfordschlössl auch heuer wieder am Sommerfest der Wilhelmschule. Und wie immer war Filzen als Aktivität ausgewählt worden. Einfach weil es alle gerne tun, weil es alle gerne ausprobieren und dann hinterher sogar auch im „Rumfi“ auftauchen um das Können in diesem Handwerk zu verfeinern oder mal in Ruhe etwas zu Ende bringen können.  Viele Jungen und Mädchen haben mitgemacht: Kugelschreiber und Stifte nett befilzt und dabei gelernt, das die Hände auch dafür da sind, eingesetzt zu werden. Und alles trotz enormer Schwüle und vorgewittriger Stimmung. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

 

Mädchenübernachtung

Hallo liebe Rumfiblogbesucher ,

die Mädchenübernachtung war  super toll! Leider ist es unsere  letzte Übernachtung gewesen.

Viel Glück und viel Segen auf all ihren Wegen- Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei.

Schnappy Birthday to you ,schnappy Birthday to you,Schnappy Birthday liebe Schnappy, Schnappy Birthday to you.

Geburtstagslied für ein Krokodil Namens Schnappy:

Igel du hast die Schnecke gestohlen gib sie wieder her, sonst wird dich der Fuchs holen mit dem riesen Speer …Die Igel im rumfivon nux lux fux   

 

GUT DRAUF – geht weiter

Nach einem stimmungsvollen Sommerfest hatten die Kinder am Montag einen echt richtigen GUTDRAUF Tag: Angefangen hat alles mit der Tischdekoration von Evi. Schöne Sonnenblumen liebevoll mit Efeu in Tellern „angerichtet“. Dazu frische gekühlte Melonen als Nachtisch und dann gabs Bewegung und Entspannung „in Einem“: Waveboard fahren. Vorsichtig das Gewicht verlagern lernen, um gesund in eine Kurve zu biegen. Oder Fußball, ganz ohne Hetze. Nur aufs Tor gezielt. Oder aber langsames Klettern am Gerüst und Schwingen am Seil (mit Louis). Vollkommen entrückt hingegen einige, die sich in der Hängematte erst noch über dies und jenes unterhielten, bis sie in erholsames Schweigen versanken. Einge halfen noch beim allwöchentliche Ramadama mit den Müllzangen, denn unter den Hängematten und im Gebüsch hatte sich so allerlei Abfall angesammelt. Ebenfalls entspannt waren alle Kinder beim Sand färben: Kneten, mengen, mischen mit den Händen. Zuguterletzt am späten Nachmittag wurde noch der restliche Bio-Zitronenkuchen verteilt, den die Drittklässler gebacken haben.

Wenn das nicht GUTDRAUF ist !

 

GUT DRAUF-das Sommerfest 2017

Am Freitag, den 14.07. war es wieder soweit: Zeit für das Sommerfest im Rumfordschlössl. Eine Stadtteilparty, nicht nur für Einrichtungsnutzerinnen und Nutzer. GUT DRAUF bedeutete hier: allerlei Gesundes vom Buffett z.B. gegrillte Bio-SchokoBananen, Blüten-Eiswürfel in Bio-Limonade, Tchakas bewährter Bewegungsparcour, das dauerdrehende Karussell vom Spielplatz, Chillen in den Hängematten, eine exquisiten Tanzvorführung der Drittklässlerinnen, ein Flohmarkt mit alten und liegengebliebenen Kleidungsstücken (der Erlös wird nach der Entscheidung der größeren Kinder  zu 50% an UNICEF gespendet, vom Rest gibt es Tafeln für Jungen-und Mädchenzimmer) sowie Ratsch, Tratsch, Freude am Wiedersehen nach teilweise langen Jahren oder Vorfreude auf die Zeit im Rumfi und einfach nur vorbeischauen. Insgesamt entspannte

GUT DRAUF- Stunden für alle Beteiligten.

1000 Dank allen helfenden Eltern und an unsere Extra-Helfer, Träger, Fotografen, Tischeträgerinnen und Träger, die Musikband und nicht zuletzt die Kinderfür ihre Beteiligung.

Fußballturnier & Jungsübernachtung

Nach den Mädels letzte Woche, durften am Freitag die Jungs im Rumfi übernachten.

Los ging es mit dem alljährlichen Rumfi-Fußballturnier. Alle Mannschaften haben, mit Unterstützung der zahlreichen Zuschauer, ihr Bestes gegeben. Für genug Verpflegung und Getränke war auch gesorgt, um die Spieler bei Kräften zu halten. Alles in allem war es ein sehr schöner Nachmittag, der reibungslos über die Bühne geangen ist, nachdem die Kinder erschöpft aber glücklich ihre Medaille in Empfang genommen haben.

Für 15 der 19 Fußballspieler ging es nahtlos weiter mit der Jungsübernachtung. An dieser Stelle erstmal ein Dankeschön an die Eltern, die währen des Turniers, die Zelte auf und in der früh auch wieder abgebaut haben. Nach einer kurzen Lagebesprechung, ging es auch schon sofort in die Vollen. Lagerfeuer-Minicalzoni-Pizza, Schatzsuche mit Floßrennen im Dunkeln, Film gucken und versuchen nicht einzuschlafen (manche mehr, andere weniger erfolgreich) und dann bei strömendem Regen ab in die Zelte, die zum Glück dicht blieben. Nach so einem anstrengendem, aber auch wunderschönem Tag schläft man gerne und auch sehr schnell bei leisem Regentropfengeräuschen ein.

Danke an alle helfenden Hände, es war ein gelungener Tag.

Kilian

 

Nach „Rambazamba“ kommt „Durcheinanda“?

 

Hilfe, Hilfeeee!

Wir haben keine Zeit, kreativ und lustvoll unseren Blog zu gestalten. Ein „Event“ jagt das nächste. Da begnügen wir uns hier mal mit einer Übersicht, zu der bei Gelegenheit noch ausführliche Artikel folgen sollen. Also da  wäre gewesen:

  • Jede Menge Natur in der Stadt: Frösche, Schneckenauffangstation zur Verhinderung vollständigen Kahlfraßes der Kartoffeln und Erbsen, Hochbeete, Dämme bauen am Bach, Libellenlarven untersuchen, Mäuse beim Herumsausen beobachten, am Fensterbrett die Tomaten, Nacktschnecken und, und und…..
  • die Mädchenübernachtung von der letzten Woche: Super wars! Besonders unsere 4.Klässlerinnen glänzten mit allem, was man im Rumfi lernen kann: Selbständigkeit, Eigeninitiative, an andere denken, für andere was tun, für sich was tun, Streitereien schlichten, die Rallye vorbereiten, Würstel grillen, Diskutieren usw. Die Nacht war natürlich wiedermal kurz. Danke auch an alle Eltern für das Auf-und Abbauen der Zelte!
  • Die Jungsübernachtung, die am 7.7. stattfindet-natürlich mit Fußballturnier  vorher…
  • Der Betriebsausflug, zumindest ein Foto, damit ihr alle wisst, wo wir gewesen sind.
  • Von Seifenschaum und quengelnden Drittklässlern (naja, gehört bei allem guten Benehmen dazu???)
  • Postkarten anmalen für den Verkauf am Sommerfest,
  • Flohmarkt und Sommerfest vorbereiten

Mit Muße und  ein wenig Zeit dann demnächst mehr. Ciao!

Rambazamba im Rumfi

Alle waren endgültig  in Urlaubsstimmung in der zweiten Woche der Pfingstferien.  Ganz entspannt startete die drei Tage Woche am Montag. Nach und nach trudelten die Kinder ein und legten gleich los. Die einen aktiv im Toberaum, die anderen gingen ganz entspannt eine Runde „chillen“ in der Hängematte und „genoßen das abhängen“. Und dann nahm die Woche ihren Lauf: Holunderküchlein, Vanille-Eis mit Erdbeeren, mini Pizzas über dem Lagerfeuer oder sich akrobatisch auf der Slagline versuchen, beim Dosenwerfen abräumen und sich erschöpft ausruhen nach einem spannenden Wetrennen um den Fußballplatz. Basteln kam natürlich auch nicht zu Kurz. Jonglierbälle Filzen, Samenbomben um die Stadt zu begrünen, oder Anti-Juck-Salbe herstellen, es war einiges geboten und jeder war GUT DRAUF.

Am Mittwoch hieß es dann für alle Kinder „Letzter Rumford- Tag vor den Sommerferien“ und noch sechs Wochen Schule bis zum nächsten mal.

Wir freuen uns auf euch,

euer Kilian.

 

Italien, Frankreich, Marrakesch – oder Rumfi. Die Pfingstpause.

Egal, wo uns das Leben hintreibt, wir hoffen, unsere Sorgen während der Pfingstferien zu vergessen, nicht kochen zu müssen, verwöhnt zu werden, die Seele und den Kopf baumeln zu lassen oder mit den Wanderfüßen die Berge zu erforschen. Im Rumfordschlössl aber ist derzeit fast ausschließlich „Abhängen“ angesagt. „Chillexen“ mit und ohne Hängematte. Herumstehen, Herumliegen, Herumsuchen, Herumschaukeln oder -hängen, etwas finden oder auch nicht. Sich entscheiden können, nicht müssen, oder aber wiedermal, sich etwas in die Köpfe setzen und das dann gemeinsam  mit den Betreuerinnen aushalten: Vier lange Stunden warten. Warten auf ein paar Minuten Spiel am Tablet. Einen Gruselfilm sehen, den man so liebt. Vier lange Stunden alle zwei Minuten denken, es sei jetzt schon so weit. Kein Ablenkungsversuch hilft. Doch: Kickern. Aber höchsten 5 Minuten. Und dann wieder nachfragen. Ist es schon so weit? Dazu gehören wahrlich Ausdauer und Langmut. Bis es dann so weit ist. 13 Uhr: Tablettime. Was für ein Spaß. Auf einmal ist es ganz ruhig und die meisten Kinder sind bei zaghaftem Sonnenschein draußen. Drei sitzen im Büro.

Irgendwie geht dann doch immer fast alles gut. Bis auf das  Aufräumen.