Lange Mädchennacht bei Regen

P1040943 P1040947 P1040950Wir waren, wie in jedem Jahr, bereit für eine lange Mädchen-Nacht im Rumfordschlössl. Auch mit Regen hatten wir gerechnet, denn der Wetterbericht der vorhergehenden Tage ließ nichts Gutes erwarten. Aber dann hatten wir doch ein wenig Glück. Mit Betonung auf W E N I G….trockenes Wetter und einen Schlafsack, viel mehr brauchte nicht. Als alle eingetroffen waren, wurde das Holzfeuer angeworfen und jedes Mädchen suchte sich Stock und Schnitzmesser für das legendäre Stockbrot. Die Würstchen sollten dann auf dem Grill am Dreibein….. Doch leider kam es anders. Gerade als die ersten Stockbrote zu bräunen begannen, fing es auch zu regnen an. Aber wie! Also nichts wie rein ins Haus, der Regen reichte, um auch das letzte Fünkchen Glut zum Erlöschen zu bringen. Drinnen gab es dann „Steh-Empfang“ zwischen Küche, Backofen und Kicker, denn die Schlaflager waren natürlich bereits hergerichtet, ebenso das Frühstück für den nächsten Morgen im Hausaufgabenzimmer. Also munteres Steh-Buffet. Und es ging. Jede redete mit Jeder, jede rückte auf dem Matratzenlager zur Seite, fast jede half auf Bitten hin (reich mir doch mal…) und insgesamt ein äußerst geselliges harmonisches Miteinander nahm seinen Lauf. Die Schnitzeljagd wurde wie versprochen und von 4 Mädchen vorbereitet,  im strömenden Regen durchgeführt. Ausgerüstet mit Regenjacken,-Hosen und Schirmen aus dem Fundus vom Dach ging es los und die Gruppen kehrten natürlich erst im Dunkeln zurück, nachdem der Schatz gefunden  worden war. Bis zum Film räkelten sich alle, Kerze oder Handstand probend auf ihren Nachtlagern. Ohne Film geht eine Übernachtung natürlich nicht. Der „Hund mit Herz“ war ausgewählt worden.  Nach dem Film die berühmte „jetzt- gehts- los- Stunde“: Nochmal Zähneputzen, noch was trinken, noch was naschen, noch ein paar Kopfschmerzen beklagen, sogar ein Heimweh-Anfall musste getröstet werden. Unsere unersetzliche Honorarkraft nahm sich dies alles zum Anlass, den Mädchen trotz der sehr späten Stunde geduldig vorzulesen, solange, bis alle in ihren Schlafsäcken verschwunden und noch nicht mal das leiseste Schnarchen zu hören war. Um halb sieben in der Früh  waren dann innerhalb von Sekunden alle wieder wach. Ab zum Semmeln holen und-Frühstück. Was dann im Allgemeinen folgt ist eigentlich der allerwichtigste Teil. Denn jetzt kommt die große Lust am Spielen, draußen im Englischen Garten, bei Sonnenschein am frühen Morgen. Leider nur kurz, dann dann heißt es: Schalfsäcke einrollen, Sachen zusammenpacken, denn die ersten Eltern warten vor der Tür.

Alle  freuen sich auf das nächste Jahr! Wenns geht ohne Regen, bitte…

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