Der Abstand stimmt…

….oder nicht? In  jedem Fall ist der Ausdruck” Sch….Abstand das bis jetzt am meisten genutzte Wort des Tages. Irgendwie hatte man wohl gehofft, es ginge hier gleich wieder “in die Vollen” aber außer ein paar kurzen netten Worten und dem Verspeisen altbekannter “Nudeln mit Soße” sind die Kinder der Notbetreuung aber auch ein paar Viertklässler nicht zu sehen. Halt. Doch. Sie hocken, leidlich Abstand haltend, im Sandkasten, sichtlich entspannt ob des halbwegs normalen Zustandes, gemeinsam dort zu spielen, zu buddeln und lautstark nach einem weiteren Eimer zu verlangen. Wohlgemerkt: Fordern! Da ist man dann schnell wieder in seiner Rolle als Pädagogin drin. Corona? was ist das? Ach so. Aber hier gibts das nicht, hofft man. Einer bemängelt, das zu viele Kinder das Rad am Brunnen drehen(damit das Wasser rauskommt) wegen der Infektionsgefahr. Wie es denn mit gründlichem Händewaschen hinterher sei? …och, immer Händewaschen, immer Abstand halten…

Es bleibt für uns also viel zu tun, zu beobachten, zu reglementieren mit oder ohne Mundschutz (den tragen wir bei der Essensausgabe), damit hier wieder alles ordentlich läuft. Beim Essen halten wir Abstand, die Fenster sind fast den ganzen Tag geöffnet, Händewaschen ist organisatorisch überhaupt kein Problem und dass sich immer nur sehr wenige Kinder an einem Tisch befinden,  liegt einfach an der guten Vorbereitung.

Bald, in nicht mehr allzu ferner Zeit, sind alle Kinder hoffentlich wieder da, mit in die Länge gezogener Ankunfts-, Essens-, und Hausaufgabenzeit. Wenn da zum Spielen noch Zeit bleibt…… Hauptsache, der Abstand stimmt?

 

Übrigens: Wir im Rumfi sagen nein zu Diskriminierung jeglicher Art!

 

 

 

Abstand-das neue Lebensgefühl?

Liebe Kinder,

ja gibts das? Jetzt ist schon seit über 7 Wochen kein Rumfordschlösslbetrieb und aller Voraussicht nach dauert es auch noch, bis wir für Euch die denkmalgeschützte Tür-die Eine-wieder öffnen können. Wisst ihr noch, wie es drinnen aussieht? Da stehen die letzten Essenskisten vom Caterer herum, da haben sich über Nacht die Stühle erneuert-garantiert keiner mehr kurz vorm Auseinanderfallen, da ist (immer noch) alles aufgeräumt, weil halt keiner da ist, der was benutzt… Da hängt still und leise immer noch der uralte Gong von der Decke im Saal, es gibt unten neue Regale, neue Teller und Gläser, und  ab und zu huschen ein paar MitarbeiterInnen durch die  Gemäuer bis in den Keller und wieder rauf und, ja, es soll sogar Kinder geben, die im Rumfi “notbetreut” werden. Zu bestimmten Voraussetzungen versteht sich. Und wie das nunmal so ist- auch im Hintergrund läuft Einiges, damit wenn alles wieder anfängt auch alles bereit ist.

Und was macht Ihr so daheim? Jeden Tag Homeschooling-habt ihr Euch daran gewöhnt? Wie läufts so in der Familie? Alles friedlich? Habt Ihr daran gedacht, Euch bei unserem Video-Sing-Projekt (“Du hast “nen Freund in mir…”) noch mitzumachen, ist der Ostergruß für alle angekommen?

Wir-sind wenigstens zumindest schonmal hier. Waschen uns die Hände, halten Abstand und freuen uns wenn auch Ihr wieder alle da seid!

Übrigens: wer Sorgen hat und niemand mit dem er /sie drüber sprechen kann, darf uns gerne anrufen! Montag bis Donnerstag von 10-14 Uhr sind wir zu erreichen: Die “Nummer gegen Kummer” lautet: 089/341197:)

 

Euer Rumfi-Team

Und damit auch was zum Gucken dabei ist: Wo ist das ? Was ist das ? und was hat es damit auf sich?

Antworten gerne an rumfordschloessl@kjr-m.de

 

 

 

Lagerkoller…

Was ist das?”, hätten die Kinder vermutlich vor ein paar Wochen gefragt, “was ist das, ein Koller?” “Nun ja”, hätten wir schätzungsweise geantwortet,”das ist, wenn man nicht raus kann obwohl das Wetter schön ist” oder “das ist, wenn es einem vielleicht zu gut geht?” “Wenn man zu lange an einem Platz war, mit zuvielen anderen zusammen?” “Na, ein Lagerkoller halt”. Das ist das, was folgt, wenn die gute Laune nachlässt, wenn alles aufeinmal scheinbar keinen Spaß mehr macht, wenn man Lust auf Streit hat: da stimmt dies nicht oder jenes, da ist der oder die oder das auf einmal doof und überhaupt, man fühlt sich schon seit ewigen Zeiten benachteiligt. Lagerkoller kriegt man aber auch, wenn man irgendwie nicht fertig wird mit seinen (Haus-)Aufgaben, wenn man nur noch mit sich selber sein möchte. Am liebsten alleine auf der ganzen Welt. In seinem ursprünglichen Sinne kennt man das wohl von früheren Zeltlagern fern ab von der Familie, so ungefähr nach einer Woche, wenn das “Neue” vorüber war und erstmal die Krise kam: Heimweh, schlechte Laune, Übelkeit… Lagerkoller kriegt man überall: im Rumfi, Im Wohnzimmer, im Büro, im Wald, und vor allem jetzt, wo Co-ro-na sich unseren Frühling geschnappt hat.

Wie Corona aussieht? Noch hat ihn/sie niemand gesehen. Malt ein Bild oder macht ein Foto und schickt es uns in den Englischen Garten. Das Lustigste wird prämiert und im Herbst- wird es im Lagerfeuer verheizt.

Also ran ans Werk und dann an: rumfordschloessl@kjr-m.de

Wir wünschen Euch trotz Allem

Gute Gesundheit und frohe Ostern!

Euer Rumfiteam

 

 

Frühling im Rumfordschlössl…

…geht eigentlich (optisch) anders. Aber wir haben uns ja daran gewöhnt, dass in diesem Frühling nichts so ist, wie es eigentlich “gehört”. Damit ihr den Englischen Garten nahe dem Rumfordschlössl wieder ekennt:

Der Biergarten….abgesperrt und  verwaist  …ein Schatten, die einzige Begleitung

 

Bärlauch noch frisch,  oder ?                             Der Blick aus dem Fenster vom Büro-vorne

Der Blick in den leeren Briefkasten                und ein Blick auf unseren  Teich!

Haltet durch und bleibt froh, so wie wir!

Euer Rumfi-Team

…und noch eine Krähe, die gar keine ist. Warum ? Antwort gerne per Email!

 

 

 

 

 

Immer noch Corona!

Hallo Ihr Lieben Kinder, Eltern und Großeltern!

Ja, welch eine Freude, per Email von Euch zu hören. Da gibts schnell noch eine kleine Rückmeldung von uns, denn:

Passt weiterhin auf Euch auf!  Bleibt gesund und vor Allem munter!

Liebe Grüße

Nina und Sabine

P.S. Tragt Ihr auch (schon) Maske?

Empfiehlt sich bei Heuschnupfen, Triefnase und gegen Kälte ohnehin an manchen Tagen!

 

 

Immer noch alles…anders. Wir bleiben in Kontakt!

Liebe  Kinder!                                                                                                                                                                                            Seit mehr als 10 Tagen steht das Leben nun eher “still”, sieht man vom Erhalt der unbedingt notwendigen Dinge wie Einkaufen u.a. ab. Oder sagen wir, es läuft eher langsam weiter und an Vieles müssen wir uns erst gewöhnen? Auch im Rumfordschlössl ist eine ungewohnte Ruhe eingekehrt. Alle Decken sind gewaschen, das Mädchenzimmer ist aufgeräumt, alle Stifte sind gespitzt, alle Schuhe stehen im Regal. Die Schränke sind aufgeräumt, der Kühlschrank schön leer und…kalt. Der Schaukasten ist erneuert und die Stühle warten darauf, dass sie auf den Spermüll wandern-Im April  kommen dann die Neuen… Das Telefon klingelt nur selten und  außer Nina und Sabine ist nahezu niemand hier und wenn, dann nicht lange. Aber auch auf dem Spielplatz ist keine Menschenseele zu sehen, allenfalls ein paar Meisen, die in den Zweigen der Bäume sitzen. Überhaupt: Heute ist es ziemlich kalt und wir fragen uns: was machen sie so daheim ? “Unsere”Kinder? Haben sie sich an das “Homeschooling”, das Lernen  daheim, gewöhnt? Lernen sie fleißig, vielleicht so gar einfacher? Gibt es Dinge, die vielleicht nicht so optimal laufen?  Geht Ihnen das Rumfi manchmal durch den Kopf, kommt es Ihnen in den Sinn?

Wir schreiben das deswegen, weil wir mit Euch im Kontakt bleiben wollen. Weil unsere Arbeit  ohne Euch gar nicht geht…Nur schwer ist vorstellbar, was passiert, wenn diese Zeit noch über den 19.4. hinaus andauert. Wie auch immer: Ihr fehlt, denn ohne Euch ist “das Rumfi” einfach nur halb….

Macht das Beste aus der Zeit, erstellt eine Liste mit den Vor-und Nachteilen, malt einen Corona-Virus, schreibt uns eine Mail oder eine Karte, oder backt einen Rumfi-Kuchen. Ihr könnt auch ein Rumfi-Lied dichten oder kleine Rumfi-Verse ausdenken… Egal, Hauptsache es gibt Euch noch und

Ihr seid gesund!

Passt auf Euch auf!

Euer Rumfi-Team!

 

 

Auf einmal ist alles anders…..

Liebe Kinder,

vielleicht erinnert Ihr Euch ja an den Rumfi-Blog, jetzt, wo ihr zu Hause seid und hoffentlich mit der neuen Situation gut klar kommt: Hausaufgaben am PC  oder per Email machen, vielleicht sogar Arbeitsblätter per Post zugeschickt bekommen, schriftlich, mündlich, zum Abfragen-egal. Wir vom Rumfi-Team wünschen Euch in dieser veränderten aber vielleicht ja trotzdem guten Zeit viel Freude an allem, was Ihr entdeckt und dazulernt. Wenn wir uns wiedersehen ist der Frühling voll im Gang und der Rumfi-Sommer kann kommen. Dann holen wir alles nach, wie fast immer. Wir streiten, freuen und vertragen uns, lachen, singen, tanzen, malen, Fußballern und essen(!) gaanz viel Schokolade- versprochen!

 

Eiskalt und am Ende….

D

Draußen wehte doch ein ziemlich kühles Winter-Lüftchen, als Tchaka am Freitag, den 28.2. mit allen möglichen Rollsportgeräten im Rumfordschlössl eintraf. “Am Ende” waren wir auch ein wenig, nach all den Faschingsktivitäten der Ferienwoche: Masken basteln, Rollenspiele machen, Filmchen drehen, Erdfarben anmischen und Gläser suchen, Bilder malen, alles wieder an Ort und Stelle abstellen, Saubermachen-aber egal:

Für den Freitag war ein Roll-und Skater-Tag angesagt, mit allem, was sich irgenwie auf Rollen  bewegt.

Schnell war das Rumfi ausgeräumt und fast von einer Rollsportanlage nicht zu unterscheiden: Teppich in die Ecke gerollt, Stühle an den Rand, Tische übereinander, Flaschencontainer weg, Plastikmüll an die Seite, Schuhe aufheben, Decken und Matratzen ins Mädchenzimmer schleppen, Wasser bereitstellen, Kekse aus den Faschingsbeständen verfüttern-und sich dann, freundlich und motiviert den Kindern widmen: Fremde, Bekannte, ältere, Jüngere, Skatekenner, Mutige und Zaghafte. Alle wurden mit Schienbein-und Handschonern und dem passenden Helm versehen. Dann aber: ab durch das Rumfi! Draußen und drinnen wurde gerollert, Clownfahrrad gefahren, Pogostick behüpft und natürlich hablelektrische Rollmöglichkeiten (z.B. One-wheel) ausprobiert. Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten. Aber es klappte dann am Ende doch!

Cool & lässig durchkreuzten Kinder von 6-10 die Räumlichkeiten.

Leider waren nur 3 Mädchen dabei. Wir werden da mal nachhaken!!