Lagerkoller…

Was ist das?”, hätten die Kinder vermutlich vor ein paar Wochen gefragt, “was ist das, ein Koller?” “Nun ja”, hätten wir schätzungsweise geantwortet,”das ist, wenn man nicht raus kann obwohl das Wetter schön ist” oder “das ist, wenn es einem vielleicht zu gut geht?” “Wenn man zu lange an einem Platz war, mit zuvielen anderen zusammen?” “Na, ein Lagerkoller halt”. Das ist das, was folgt, wenn die gute Laune nachlässt, wenn alles aufeinmal scheinbar keinen Spaß mehr macht, wenn man Lust auf Streit hat: da stimmt dies nicht oder jenes, da ist der oder die oder das auf einmal doof und überhaupt, man fühlt sich schon seit ewigen Zeiten benachteiligt. Lagerkoller kriegt man aber auch, wenn man irgendwie nicht fertig wird mit seinen (Haus-)Aufgaben, wenn man nur noch mit sich selber sein möchte. Am liebsten alleine auf der ganzen Welt. In seinem ursprünglichen Sinne kennt man das wohl von früheren Zeltlagern fern ab von der Familie, so ungefähr nach einer Woche, wenn das “Neue” vorüber war und erstmal die Krise kam: Heimweh, schlechte Laune, Übelkeit… Lagerkoller kriegt man überall: im Rumfi, Im Wohnzimmer, im Büro, im Wald, und vor allem jetzt, wo Co-ro-na sich unseren Frühling geschnappt hat.

Wie Corona aussieht? Noch hat ihn/sie niemand gesehen. Malt ein Bild oder macht ein Foto und schickt es uns in den Englischen Garten. Das Lustigste wird prämiert und im Herbst- wird es im Lagerfeuer verheizt.

Also ran ans Werk und dann an: rumfordschloessl@kjr-m.de

Wir wünschen Euch trotz Allem

Gute Gesundheit und frohe Ostern!

Euer Rumfiteam

 

 

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