Irgendwann kommt dann wirklich der Schluss…

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Kolleg*innen, liebe Vorgesetzte im Kreisjugendring München-Stadt!

Dies ist nun wirklich meine letzte Tat, bevor ich in Rente gehe. Ich danke Euch für alles, was mir geholfen hat, diese lange Zeit wirklich gut zu überstehen und hoffe, mein Beitrag für Kinder und Jugendliche lässt sich weiterführen. Eines ist klar: Ohne Kinder und Jugendliche geht es nicht. Und da diese ja auch irgendwann älter werden, ist es wichtig, sie als starke Persönlichkeiten (aus den Einrichtungen) zu entlassen. Als Menschen, die sich nicht alles gefallen lassen und die es verstehen lernen, auch Widersprüche auszuhalten. Als starke und eigenständige Wesen, die das Zusammensein mit anderen für gute Entwicklungen nutzen, Konflikte aushalten und bewältigen lernen aber auch Spaß,Vernügen und Zerstreuung in diesen komplizierten Zeiten finden.

In diesem Sinne verabschiede ich mich, gemeinsam mit den Viertklässlern des Jahrgangs 2021,  von dieser Blog-Seite.

Alles erdenklich Gute, Kraft, Zusammenhalt, Mut und: Glück! Auch für meine Nachfolgerin              Claudia Seidel, die ab dem 01.09. 2021 die Leitung im Rumfordschlössl übernehmen wird.                             Sabine Laske

 

“Müllchreis” oder: eine Woche Zero Waste im Rumfordschlössl

Eine Woche lang ging  es in Zusammenarbeit mit dem AK  Nachhaltigkeit des Kreisjugendring München Stadt  um  das Thema Müll: Zero Waste! Viel zu viel davon, alles viel zu schwierig, alles schlecht für die Umwelt!! Aber: nach dieser Woche wissen wir es besser: Erst denken, dann einkaufen. Auch wenn es etwas mehr Mühe macht und manchmal sogar schwerer und /oder teurer ist: Glasflaschen anstelle von Plastikflaschen, Lose statt aus dem Papier. Oder aber im gepressten Würfel, anstelle aus der Duchgel-Plasikverpackung. Aus der Box von der Theke statt schnell aus dem Fertigverpackt-Regal. Der Schnell-Effekt vielleicht: gleich mal sparen und weniger kaufen!

München TV war da und hat über das Rumfi und die Zero Waste Woche einen kleinen Film gedreht, von dem jemand sagte: nach diesem Film-wollen wieder alle ins Rumfi…hinterher wurden schicke Brotzeitbeutel aus alten T-Shirts gschneidert und bedruckt. Dank Franzi, die den Umgang mit der Nähmaschine perfekt beherrscht. Am Dienstag ging es dann darum, alles zusammenzutragen, was aus Plastik ist im Rumfordschlössl (…) und dann im gesamten Haus alle plastikhaltigen Gegenstände mit einem Aufkeber zu kennzeichnen: Müll sichtbar machen. Nach einem weiteren Film über richtiges und plastikfreies Einkaufen ging es dann inden OHNE LADEN, wo man allerlei einkaufen kann ohne Verpackung aus Plastik. Hier wurde alles für den besagten Müllchreis mit Kirschen eingekauft, der dann am Donnerstag in der Küche zusammengerührt wurde.

Insgesamt waren alle Kinder äußert motiviert und beim Mitmachen dabei. Wer dazu keine Lust hatte, spielte gefühlt endlos Wizzard im Büro. Sozusagen: Fast perfekt.

Wir bleiben dran, an Zero Waste!

 

Von Kuchen, Kartons und allerlei Kurzweil

Da soll niemand denken, es sei hier nix los. Weit gefehlt. Alle Kinder kommen täglich und suchen eigenständiger als je zuvor nach Dingen, mit denen sich die Zeit gut nutzen und sogar noch etwas lernen lässt. Sei es beim Bemalen alter Kartons, eigentlich sollten diese als kreative Mülleimer dienen, in die man freiwillig alles hineintut aber dann-wurde ein Schloss daraus. Oder aber beim Film über die Enstorgung unseres täglichen Mülls und danach eine Trennaktion mit lauter Abfall des Tages. Warum-müssen wir Abfall eigentlich trennen?

Am schwierigsten jedoch schien das Schokolade schneiden für den gewünschten Schokokuchen. Keine leichte Sache, vor Allem, bis man aus abertausenden von Schokokuchenrezepten das richtige gefunden und auch darüber abgestimmt hat.

Sicher- sind wir auch. Vor Allem weil die Corona Test-Station direkt vor dem Rumfi steht und von allen Besuchern genutzt werden kann. Oder aber: Endlich Zeit zum Bedrucken unserer Prospekthalter mit Motiven zu den Kinderrechten.

Und so machen wir weiter. Jeden Tag ein bißchen mehr-oder weniger.

Schöne Ferien wünscht

Euer Rumfiteam

“Nichts kommt von selbst, nur wenig ist von Dauer. Darum besinnet Euch Eurer Kraft!”

Na, wer hats gesagt? Von wem stammt diese ausgesprochen nahe an Weisheit gelegenen Worte? Als Leitung weiß ich das -natürlich. Würde mir ja auch nicht einfallen, mich mit fremden Federn zu schmücken. Aber genau, das ist es, was wir in dieser Zeit brauchen: Kraft! Dann  noch Geduld mit fast Allem bzw. jeder bzw. jedem! Und schon könnte es was werden mit einem gelungenen Neustart nach der Pandemie. Dazu ein Cocktail aus den brauchbaren Erfahrungen der Vergangenheit, Kreativität von Menschen jeden Alters, Unerschütterlichkeit und Standfestigkeit in wichtigen Dingen, Offenheit und Lust aufs Leben, so, wie es ist, mit und trotz Allem, sowie einem Cocktailglas mit breitem Fuß und Maß, damit es nicht  so schnell umfällt und man sich nicht verschluckt.

Und nun: von wem stammt das obige Zitat?

Frühling, wo bleibst Du?

An diesen Vorfrühlingstagen ist es auch im Englischen Garten und vor allem im Rumfordschlössl noch ziemlich kalt. Aber nach wunderbaren Osterferientagen kann man das vielleicht mal aushalten ???

Während der Osterferien hattten wir Glück mit dem Wetter: Draußen Lagerfeuer mit HotDogs am Stock, Stockbrot mit  Nutella, Ostereier-Chaos-Spiel und sogar einen selbstgebauten Mini-Getränkeautomaten, garantiert virenlos!

Aber auch viel Spaß in den Räumen, wenn denn dort jemand zu finden war, denn um das  Corona-Virus abzulenken, waren maximal 15 Kinder anwesend. Anbei ein paar Eindrücke und: Danke! Denn auch wir hatten Spaß mit Euch und konnten für eine zeitlang…

…das Gesundheitschaos besser ertragen!

Das erste Osterei…

..ist jetzt mal wieder ein hübscher Blog, der allen, die sich auf diese Seiten verirren, ein wenig Freude bereiten soll. Was  ist passiert im Rumfi seit der letzten Mülltonnenfotoserie?                                                                                                                                                       Da sich die Corona-Situation leider nicht auflösen lässt, machen wir halt m i t  dem Virus weiter. Und  der darf eben nicht mitspielen. Da gibt es keine Diskussion. Wir können ihn nicht so gut leiden und deshalb-muss er außen vor bleiben. Und überhaupt-bestimmt er schon viel zu viel mit.

Anders als bei allen Kindern, die das erstmal lernen wollen. Mitbestimmung? Wie geht das überhaupt? Wenn wir uns  zum Beispiel neues Spielgerät wünschen und jeder hat eine andere Idee. Sovieles können und wollen wir vielleicht gar nicht kaufen. Also haben wir uns eine Abstimmungsmethode der Erwachsenen abgeschaut: Punkte kleben. Jede/r* klebt seine drei farbigen Klebe-Punkte an die Fotos von den zukünftigen Anschaffungen auf dem Flip-Chart, die ihm/ihr* am meisten zusagen, wie auf dem Foto.

Dann wird das Ganze ausgewertet, wenn möglichst viele Kinder abgestimmt haben. Und erst später-wird bestellt und gekauft, bevor es weiter geht mit der Lösung zu den Fragen: Wie können wir dafür sorgen, dass alles nicht so schnell kaputt geht oder abends draußen liegen bleibt? Ein Stück der Arbeit liegt noch vor uns. Doch das können die Rumfi-Schukinder  bis zum Herbst sicherlich schaffen.

Müll sichtbar machen…

…man fragt sich allerdings , ob das in diesen Zeiten so wichtig ist. Wir vom Rumfordschössl denken: Auf jeden Fall! In diesem Jahr werden wir versuchen, weniger Müll zu produzieren als sonst üblich. Alles einfach neben eine überfüllte Tonne zu werfen, das stimmt traurig und wütend. Und das noch zur Corona Krise dazu…. Früher (ja, wann war  das eigentlich…?) hat man den Kindern beigebracht, ihren Müll in einer Tüte im Schulranzen zu sammeln und wieder mit nach Hause zubringen. Scheinbar unzumutbar für To Go-Becher Verbraucher*innen. Dabei haben wir sonst recht viel Verständnis für alles Mögliche und Unmögliche. Und sehen es sogar nach, wenn die Chips-Tüte mal ein paar Tage da liegt, ehe sich jemand  dazu aufrafft, sie zu entfernen.

 

Auf Wiedersehen liebe Vida!

22 Wochen sind viel zu schnell vergangen, wir haben uns gut kennengelernt, viel zusammen gelacht und natürlich…gearbeitet.

Nun wünschen wir Dir alles Gute für Deinen weiteren beruflichen Weg und  hoffen, dass Du uns mal besuchen kommst oder wir uns bei einer schönen Aktion wieder sehen.

Vielen Dank für alles, was Du fürs Rumfi getan hast. Neben vielem Anderen: Du hast während der Notbetreuung hervorragend gekocht (z.B. “Vida-Sauce”), wir haben Filme über Deine Heimat angeschaut und iranische Süßigkeiten ausprobiert, und du hast das “Flaschendrehen” im Rumfi wieder salonfähig gemacht. Am Schönsten war jedoch, dass Du immer freundlich warst. Echt. Sowas findet man nicht alle Tage.

Liebe Vida,

Alles Liebe und Gute! Danke! Wir sehen uns!

Das Rumfi-Team

Der Host lässt sie in Kürze eintreten…

…und verschwindet anschließend wieder im Zauberwald. Nur, dass beim Zoom-Fasching am Donnerstag letzter Woche gleich drei Hosts anwesend waren, die Leitungen sich verhedderten und erstmal ein neuer Link erforderlich wurde. Derweil mehr als genug Mails: wir kommen nicht rein! Was tun? Muss halt alles geübt werden. Dann aber ging es los: Host Evi spielte mit den anwesenden 13 Kindern lustige Faschingsspiele und machte ein witziges Geräuscheraten, während Clownin Vida und der Tiger Lukas sich knapp in den Bildschirm drängeln konnten, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen. Schön wars, ein echter Corona-Spaß, wer hätte das gedacht. Und bis auf ein wenig Strom und (was soll’s?) die paar Daten im Netz eine gute Alternative. Geknuspert, gekaut und geschmatzt wurde nebenbei, der Teppich blieb garantiert sauber und das nächste Mal – gibts hoffentlich wieder mehr “Wildes” im Fasching.

Haltet durch! Am Horizont wartet ein kleines bißchen mehr “Normalität” (was ist das überhaupt?)

Eure Faschings-Hosts