GUT DRAUF – geht weiter

Nach einem stimmungsvollen Sommerfest hatten die Kinder am Montag einen echt richtigen GUTDRAUF Tag: Angefangen hat alles mit der Tischdekoration von Evi. Schöne Sonnenblumen liebevoll mit Efeu in Tellern „angerichtet“. Dazu frische gekühlte Melonen als Nachtisch und dann gabs Bewegung und Entspannung „in Einem“: Waveboard fahren. Vorsichtig das Gewicht verlagern lernen, um gesund in eine Kurve zu biegen. Oder Fußball, ganz ohne Hetze. Nur aufs Tor gezielt. Oder aber langsames Klettern am Gerüst und Schwingen am Seil (mit Louis). Vollkommen entrückt hingegen einige, die sich in der Hängematte erst noch über dies und jenes unterhielten, bis sie in erholsames Schweigen versanken. Einge halfen noch beim allwöchentliche Ramadama mit den Müllzangen, denn unter den Hängematten und im Gebüsch hatte sich so allerlei Abfall angesammelt. Ebenfalls entspannt waren alle Kinder beim Sand färben: Kneten, mengen, mischen mit den Händen. Zuguterletzt am späten Nachmittag wurde noch der restliche Bio-Zitronenkuchen verteilt, den die Drittklässler gebacken haben.

Wenn das nicht GUTDRAUF ist !

 

GUT DRAUF-das Sommerfest 2017

Am Freitag, den 14.07. war es wieder soweit: Zeit für das Sommerfest im Rumfordschlössl. Eine Stadtteilparty, nicht nur für Einrichtungsnutzerinnen und Nutzer. GUT DRAUF bedeutete hier: allerlei Gesundes vom Buffett z.B. gegrillte Bio-SchokoBananen, Blüten-Eiswürfel in Bio-Limonade, Tchakas bewährter Bewegungsparcour, das dauerdrehende Karussell vom Spielplatz, Chillen in den Hängematten, eine exquisiten Tanzvorführung der Drittklässlerinnen, ein Flohmarkt mit alten und liegengebliebenen Kleidungsstücken (der Erlös wird nach der Entscheidung der größeren Kinder  zu 50% an UNICEF gespendet, vom Rest gibt es Tafeln für Jungen-und Mädchenzimmer) sowie Ratsch, Tratsch, Freude am Wiedersehen nach teilweise langen Jahren oder Vorfreude auf die Zeit im Rumfi und einfach nur vorbeischauen. Insgesamt entspannte

GUT DRAUF- Stunden für alle Beteiligten.

1000 Dank allen helfenden Eltern und an unsere Extra-Helfer, Träger, Fotografen, Tischeträgerinnen und Träger, die Musikband und nicht zuletzt die Kinderfür ihre Beteiligung.

Fußballturnier & Jungsübernachtung

Nach den Mädels letzte Woche, durften am Freitag die Jungs im Rumfi übernachten.

Los ging es mit dem alljährlichen Rumfi-Fußballturnier. Alle Mannschaften haben, mit Unterstützung der zahlreichen Zuschauer, ihr Bestes gegeben. Für genug Verpflegung und Getränke war auch gesorgt, um die Spieler bei Kräften zu halten. Alles in allem war es ein sehr schöner Nachmittag, der reibungslos über die Bühne geangen ist, nachdem die Kinder erschöpft aber glücklich ihre Medaille in Empfang genommen haben.

Für 15 der 19 Fußballspieler ging es nahtlos weiter mit der Jungsübernachtung. An dieser Stelle erstmal ein Dankeschön an die Eltern, die währen des Turniers, die Zelte auf und in der früh auch wieder abgebaut haben. Nach einer kurzen Lagebesprechung, ging es auch schon sofort in die Vollen. Lagerfeuer-Minicalzoni-Pizza, Schatzsuche mit Floßrennen im Dunkeln, Film gucken und versuchen nicht einzuschlafen (manche mehr, andere weniger erfolgreich) und dann bei strömendem Regen ab in die Zelte, die zum Glück dicht blieben. Nach so einem anstrengendem, aber auch wunderschönem Tag schläft man gerne und auch sehr schnell bei leisem Regentropfengeräuschen ein.

Danke an alle helfenden Hände, es war ein gelungener Tag.

Kilian

 

Nach „Rambazamba“ kommt „Durcheinanda“?

 

Hilfe, Hilfeeee!

Wir haben keine Zeit, kreativ und lustvoll unseren Blog zu gestalten. Ein „Event“ jagt das nächste. Da begnügen wir uns hier mal mit einer Übersicht, zu der bei Gelegenheit noch ausführliche Artikel folgen sollen. Also da  wäre gewesen:

  • Jede Menge Natur in der Stadt: Frösche, Schneckenauffangstation zur Verhinderung vollständigen Kahlfraßes der Kartoffeln und Erbsen, Hochbeete, Dämme bauen am Bach, Libellenlarven untersuchen, Mäuse beim Herumsausen beobachten, am Fensterbrett die Tomaten, Nacktschnecken und, und und…..
  • die Mädchenübernachtung von der letzten Woche: Super wars! Besonders unsere 4.Klässlerinnen glänzten mit allem, was man im Rumfi lernen kann: Selbständigkeit, Eigeninitiative, an andere denken, für andere was tun, für sich was tun, Streitereien schlichten, die Rallye vorbereiten, Würstel grillen, Diskutieren usw. Die Nacht war natürlich wiedermal kurz. Danke auch an alle Eltern für das Auf-und Abbauen der Zelte!
  • Die Jungsübernachtung, die am 7.7. stattfindet-natürlich mit Fußballturnier  vorher…
  • Der Betriebsausflug, zumindest ein Foto, damit ihr alle wisst, wo wir gewesen sind.
  • Von Seifenschaum und quengelnden Drittklässlern (naja, gehört bei allem guten Benehmen dazu???)
  • Postkarten anmalen für den Verkauf am Sommerfest,
  • Flohmarkt und Sommerfest vorbereiten

Mit Muße und  ein wenig Zeit dann demnächst mehr. Ciao!

Rambazamba im Rumfi

Alle waren endgültig  in Urlaubsstimmung in der zweiten Woche der Pfingstferien.  Ganz entspannt startete die drei Tage Woche am Montag. Nach und nach trudelten die Kinder ein und legten gleich los. Die einen aktiv im Toberaum, die anderen gingen ganz entspannt eine Runde „chillen“ in der Hängematte und „genoßen das abhängen“. Und dann nahm die Woche ihren Lauf: Holunderküchlein, Vanille-Eis mit Erdbeeren, mini Pizzas über dem Lagerfeuer oder sich akrobatisch auf der Slagline versuchen, beim Dosenwerfen abräumen und sich erschöpft ausruhen nach einem spannenden Wetrennen um den Fußballplatz. Basteln kam natürlich auch nicht zu Kurz. Jonglierbälle Filzen, Samenbomben um die Stadt zu begrünen, oder Anti-Juck-Salbe herstellen, es war einiges geboten und jeder war GUT DRAUF.

Am Mittwoch hieß es dann für alle Kinder „Letzter Rumford- Tag vor den Sommerferien“ und noch sechs Wochen Schule bis zum nächsten mal.

Wir freuen uns auf euch,

euer Kilian.

 

Italien, Frankreich, Marrakesch – oder Rumfi. Die Pfingstpause.

Egal, wo uns das Leben hintreibt, wir hoffen, unsere Sorgen während der Pfingstferien zu vergessen, nicht kochen zu müssen, verwöhnt zu werden, die Seele und den Kopf baumeln zu lassen oder mit den Wanderfüßen die Berge zu erforschen. Im Rumfordschlössl aber ist derzeit fast ausschließlich „Abhängen“ angesagt. „Chillexen“ mit und ohne Hängematte. Herumstehen, Herumliegen, Herumsuchen, Herumschaukeln oder -hängen, etwas finden oder auch nicht. Sich entscheiden können, nicht müssen, oder aber wiedermal, sich etwas in die Köpfe setzen und das dann gemeinsam  mit den Betreuerinnen aushalten: Vier lange Stunden warten. Warten auf ein paar Minuten Spiel am Tablet. Einen Gruselfilm sehen, den man so liebt. Vier lange Stunden alle zwei Minuten denken, es sei jetzt schon so weit. Kein Ablenkungsversuch hilft. Doch: Kickern. Aber höchsten 5 Minuten. Und dann wieder nachfragen. Ist es schon so weit? Dazu gehören wahrlich Ausdauer und Langmut. Bis es dann so weit ist. 13 Uhr: Tablettime. Was für ein Spaß. Auf einmal ist es ganz ruhig und die meisten Kinder sind bei zaghaftem Sonnenschein draußen. Drei sitzen im Büro.

Irgendwie geht dann doch immer fast alles gut. Bis auf das  Aufräumen.

Von Igelbällen, Wiesen und Blumen

Was ist bunt und stachelig und liegt am Ende überall- ist doch klar, ein Igelball !

Es geht immer weiter im Rumfi. Der Sommer ist fast da, das Wetter spielt mit und so konnten wir den Betrieb wieder voll nach draußen verlegen. Damit wir auch weiterhin GUTDRAUF sind, haben wir uns mit Igelbällen massiert. Oh, wie angenehm, auch wenn es an den Füßen kitzelt. So auf der Decke hinten an den Hängematten, gleich neben den Himbeerbüschen, da liegt sich’s gut. Nach Bewegung war uns gestern „eher nicht so“. Höchstens nach Kronen-Schnitzereien aus Styropor, Blätter untersuchen, Tunnel graben im Sandkasten oder Experimenten mit dem Brennglas (Oh, es raucht schon). Oder aber beim Chillexen auf Petra’s Bank (was sie wohl so treibt, wie es ihr geht?) Alles in allem ein schöner Tag. Dabei hatte er so laut angefangen. Ohrenbetäubendes Geschrei erleichtert eben manchmal die Kinderseele…

Dazu noch ein paar Erinnerungen an unsere nachgeholte Aktionswoche auf der Wiese mit Frau Bilang vom LBV. Samen, Blüten, Kriechgetier auf der Blumenwiese beobachten und kennenlernen.Und gucken ob schon was gewachsen ist.

Und dann gehen wir, dann geht „es“weiter. 

Was macht Ihr da? Chillexen!

Beliebte Kinderfrage im offenen Treff und auch bei offensichtlichen Tätigkeiten, z.B. Kuchen backen. Aber gut. Ja, was machen wir da? Wir haben uns in einer Regenpause herausgetraut und angefangen, Speckstein zu bearbeiten. Speckstein-Schmuckstücke sind äußerst beliebt und kommen eigentlich erst im Sommerprogramm „raus“, doch weil alle Lust hatten mitzumachen, in diesem Jahr halt etwas eher. „Reich mir doch mal die Feile“, „krieg ich mal Deinen Bohrer?“, „kannst Du mal eben rücken?“ „Ich brauch Platz“, „ich geh auf ne andere Bank, kommst Du mit?“. „Ich will auch sowas machen“. „Gib mir doch mal die Säge“. Speckstein sägen ist nicht so einfach aber wenn es an helfendem und verfügbaren Personal mangelt, versucht Kind das natürlich auch selbst. Da heißt es: Durchhalten, aushalten, auch wenn die Hand vom Sägen etwas schmerzt oder auf den guten Rat hören, den einem die anderen geben: „Halt es mal da oben fest, die Säge muss gerade sein“ oder so ähnliche Kommentare. In der Zwischenzeit hat sich die Tanz-Crew mit den DancingQueens im Saal vorbereitet. Die Zuschauer haben sich bereits hingesetzt und sind gespannt. Es gibt wiedermal  eine kleine Show: Geheimnisvoller Auftakt und: diesmal mit Jungs. Gekonnt werden Salti platziert ,Überschläge gezeigt und zu flotter Musik Tanzeinlagen präsentiert. Draußen wird noch gesägt. Mitbestimmung und -Gestaltung abseits der Formalen Gremien. Der Kinderrat hat Interviews zum Thema GUTDRAUF gemacht. Auch noch.

Die Eingangstür im Innenbereich zeigt jetzt allen Besuchern genau, worum es geht:

GUTDRAUF sein im Rumfordschlössl bedeutet

Zum Beispiel: „in der Hängematte „Chillexen“. Na dann.

 

Dancing Queens oder…immer was los im Rumfi

Es ist wirklich so: kein Tag vergeht, an denen „unseren Kindern“ nicht wieder etwas einfällt, und sie auf verückte und bewegungsreiche Ideen kommen, wie diesem Leben und seiner Energie zu begegnen ist:

Unsere „Dancing Queens“ machen es vor. Sie bestimmen Zeitpunkt, Ort und Musik sowie die Zuschauer und legen dann los: Ein geheimnisvoller Auftakt! Mit flotten Bewegungen und vorgeführten Künsten wie Handstand, Rollen vorwärts und rückwärts, Drehungen und Sprüngen. Alles vor einem äußerst kritischen Jungenpublikum („also, ich würd‘ das anders machen…“) Einige fühlten sich sogar inspiriert an der Seitenlinie der Tanzfläche mitzumachen, auszuprobieren und leider viel zu schnell im Sinne von „ach, das ist nichts für mich“ aufzugeben oder in Übertreibungen zu verfallen. Egal. Solche Momente bieten für alle etwas. Da können wir auch mal GUTDRAUF in seiner ordnungsgemäßen Abfolge     (+Essen + Entspannen?) vergessen und „Natur in der Stadt“ auf nächste Woche verschieben. Auch das mit dem Sozialverhalten  können wir fürs Erste entspannt angehen: Die Situation bringts! Am nächsten Freitag wollen wieder ein paar mutige Kinder bei „Kids on stage“ auftreten und das gelingt sicher!

 

 

 

 

Dosen-und Deckelkonzert sowie Aktionswoche

Eigentlich ist ja Aktionswoche „Natur in der Stadt“. Und wer das Rumfi kennt, der weiß, das selbst das schlechteste Wetter Kindern und Betreuern nichts anhaben kann: Bei strömendem Regen haben wir heute mit den Mitarbeitern von Green City e.V.unsere Hochbeete bepflanzt und neben den Hängematten Überraschungsbüsche in den Boden versenkt. Wir hoffen doch sehr, dass  im Sommer dort Beeren und Pflanzen wachsen, dass alles schön gehegt, gepflegt und nicht zertreten wird. Hinterher gab es heiße Getränke und trockene Hosen, damit sich niemand verkühlt.

Das war das Eine. Das Dosen-und Deckelkonzert das andere. Einige Kinder verspürten großen Tatendrang und ließen sich von Energie und Erfindergeist treiben. Im Keller wurde ein Instrument hierzu erfunden und gebaut (Gott sei Dank fand sich, der Gerechtigkeit wegen, im „Geradeaus-Raum“ noch eine passende Dose) dann wurde ein einfacher Rhythmus einstudiert, was sich schon als schwierig herausstellte. Am Unterstand draußen, wurde sogar noch ein Plakat gemalt und dann wurden die Zuschauer zum Mini-Konzert gebeten. Ein Meisterstück an Sozialverhalten konnte hier beobachtet werden: Wie schätze ich meine Vorführkünste selbst ein? Was für Erwartungen habe ich an ein kleines Deckel-und Dosenkonzert, was mache ich, wenn ich merke, das mir die Zuschauer eigentlich zuviel sind? Wie gehe ich damit um, wenn mir das Ganze einfach nicht gefällt und: Was folgt daraus?

Kurzum: Learning by Doing. Für Alle.Wir planen nun einen kurzen Auftritt bei „Kids on stage“   

Drückt uns die Daumen.