Mittagessen ist fertig!

Wenn das Mittagessen ruft, dann muss man die Kinder rufen. Man sollte in allen Ecken nachsehen, wo sie stecken und  basteln, spielen, tanzen, lang bevor der Nachmittag angefangen hat. Einige sind schon mit den Hausaufgaben fertig, andere möchten lieber Mathe oder Deutsch erstmal zu Ende machen. Andere wiederum -sind noch gar nicht da. Es gibt auch Kinder, die (noch) keinen Hunger haben. Die Schule dauert für manche bis um Eins, dann wird es inklusive (kontrollierter) Trödelzeit schon mal fast Zwei, bis die Letzten zum Essen eintreffen. Da wurde der Bus verpasst, da wußte man nicht ob man jetzt mit den anderen gehen oder auf die allerletzten an der Schule warten sollte oder man wurde kurzerhand von den Schulfreunden stehen gelassen. Kurzum, auch dieser Teil des Tagesablaufes muss mal angeschaut werden: Lohnt es sich, aus Gründen der Vermittlung guten Benehmens, auf dem Ausziehen des Anoraks zu bestehen? Oder lauscht man lieber heraussprudelnden Geschichten des Vormittags, um doch nur auf den richtigen Moment (Möchtest Du nicht vielleicht Deinen den Anorak ausziehen?) zu warten. Macht es wirklich etwas aus, wenn die Mütze auf dem Kopf bleibt? Kommt es auf ein paar Reiskörner mehr oder weniger neben dem Teller an? Und wen von den Kindern stört schon Tomatensauce auf dem Tisch, auch wenn man sich draufsetzt? Jeder Einwand, jede Reglementierung löst bei den Kindern ein höchstes Störgefühl aus: Wieso immer ich, ich war das nicht, mir ist kalt, ich will eben einfach meine Mütze auf dem Kopf haben: Mein Schulranzen steht noch auf dem Fußboden in der Garderobe: das ist doch egal, ganz zu schweigen von einem klaren aber leisen mit Blick in die Augen geäußerten “NÖ!”Müssen alle Kinder wie die Strichmännchen geradeausgerichtet nebeneinander gleichzeitig essen? Braucht es in der Freizeit einen, dem Tafeldienst gleichen Tischabwischdienst?

Fragen, die auch langjährige und erfahrene Pädagoginnen bewegen. Weil es möglicherweise keine eindeutige Antwort darauf gibt. Also machen wir erstmal so weiter: Auch nach zwei kann jemand noch essen, weil er das Essen vergessen hat, die Tische werden von den “Großen” und/oder Freiwilligen saubergemacht, die Schulranzen und Jackenbesitzer einzeln gefunden und höflich gebeten….

Erstmal! Denn ein bißchen Selbstverständlichkeit und neue Alltagsregeln haben auch etwas für sich.

K0-Bi-NA und der Adventsauftakt im Rumfordschlössl

Wer oder was könnte Ko-bi-na sein ? Kobina war bei der Adventsauftaktfeier im Natur-und Kulturtreff sozusagen der erste Inhalt des Adventskalendertürchens für Freitag, den 01.Dezember.

Eine hervorragende Band, die Musik macht, bei der es sich sowohl entspannen und zuhören als auch rhythmisch selber mitmachenlässt. Egal ob Stühle oder Trommel, viele Hände waren stimmungsvoll mitgerissen. Eine saugute Stimmung breitete sisch in Kürze im Saal aus. Die weißen Weihnachtssterne wurden von den Kindern in der letzten Woche gemeinsam mit Elli Hurst gebastelt ebenso wie der diesjährige Weihnachtsbaumschmuck. Die Entscheidung zwischen Adventskranz und Weihnachtsbaum wurde auf dem letzten roten Teppich von den Kindern getroffen und durch eine “viele Händehoch”-Abstimmung bestätigt.

Im Hausaufgabenzimmer konnten mehrere Weihnachtsquizfragen beantwortet, Rätsel gelöst und Schutzengel angemalt oder der Jahreszeit entsprechend zuckersüße Kekshäuser gebastelt werden. GUTDRAUF ging es draußen zu, bei Licht und Wärme aus der Feuerschale, einem leckeren BIO-Kinderpunsch und der Einweihung des -endlich endlich- neuen Fußballs bis zum Erlöschen des allerletzten Tageslichtes. Das Buffet war wie immer von Eltern und Kindern gestaltet. Der GUTDRAUF Beitrag vom Rumfi bestand aus leckerem Kräuter-Gemüse-Quark und reichlich Mandarinen. Im Rumfi-Blog ist eben auch für Details des Ganzen Platz…

Eine wunderbare Adventszeit wünscht allen Freunden, Kinder, Eltern, Kolleginnen und Vorgesetzen das neue Rumfordschlössl-Team, das sich gemeinsam mit der Unterstützung von allen Beteiligten den Weg in ein neues und hoffentlich  krisenärmeres Jahr 2018 bahnt.

 

 

Hier findet jede/r was: Vom Alltag im Schlössl

egal, Hauptsache  es macht Spaß!

-im Mädchenzimmer “einbrechen” und mal wieder die Mädchen ärgern

-auf dem Sofa rumtoben

-die Wahlurne zur Kinderratswahl bewachen

-mit dem neuen Fotoapparat experimentieren

-alle Bewerberinnen und -bewerber der Wahl nochmal begutachten

und Vieles mehr.

Der Spaß ist einfach unerlässlich zum Großwerden, oder ?

Schönes Wochenende wünscht

Sabine

 

Ferien aus dem Bilderbuch

 

Schon ein bißchen kalt, fast keine Blätter an den Bäumen mehr, windig war’s und trotzdem: Alles schön am ersten Ferientag: Viele Betreuer, genug Kinder, viele Stammkinder, alle mit der Sehsucht nach Chillen, Ausruhen, Entspannen. Was lag da näher als sich in die diversen Räume des Rumfi zu verziehen, mit dem Händy und am PC erlaubt zu daddeln, gute Laune entfalten, zu malen, zu tanzen, lesen  und dann die “Kürbsischnibbelparty” steigen lassen. Ebenfalls entspannt. Draußen das Feuer schüren und im riesengroßen Topf eine fantastische Kürbis-Karotten-Kartoffelsuppe zubereiten. Mmh, lecker. Allen hat es geschmeckt. Vor Allem aber: die Sttimmung war gut wie lange nicht mehr. Das muss an den Ferien liegen.

Chochloma-Malerei

Chochloma-Malerei bezeichnete ein altes russisches Kunsthandwerk. Chochloma handelt es sich um eine eigentümliche Art der dekorativen Malerei von floralen Mustern auf Holzgegenständen des Alltagsgebrauchs. Gemalt wird dabei ausschließlich mit schwarzer und roter Farbe auf goldenem Grund. Sehr selten wird statt roter Farbe eine grüne Farbe verwendet. Gold als eine der höchsten Farbe zeigt ein reiches, glückliches Leben, Zufriedenheit und Schönheit. Die traditionellen Motive der Chochloma sind rote, saftige Vogelbeeren und Erdbeeren, Blumen und Zweige, oft auch Vogel, Fische oder Raubtiere. Zielgruppe: Mädchen und Jungs von 6-12 Jahren im Offenen Treff des Rumfordschlössls. Kinder haben russische Art Holzmalerei kennengelernt. Chochloma-Malerei hat draußen stattgefunden. Das Wetter war sehr toll und hat gut mitgespielt. Kinder haben mit drei Farben (Schwarz, Rot, Gold) gespielt. Ausnahmsweise waren andere Farben wie z.B. die Farbe Silber und Gelb verwendet. Die beliebten Motive zum Malen waren Vogelbeeren, Vogel, russische vase Chochloma. Erst mal haben die Kinder ein Muster mit einem Bleistift gemalt. Der zweite Schritt war, um den Hintergrund mit goldener Farbe zu malen. Schließlich hat jedes Kind sein Motiv mit bunten Farben gemalt. Chochloma-Malerei hat viel Spaß für die Kinder gemacht. Selbstgemachte Chochlomabilder sind eine süße Geschenkidee für Eltern. Am Ende fand eine Ausstellung in der Einrichtung statt.

A wie Apfelfest

Um es vorwegzunehmen: das Apfelfest fand bei strahlendem Herbstwetter statt und alle Rumfordschlössl-Fans kamen, brachten Äpfel mit und gute Laune (soweit vorhanden). Selbst gepresster Apfelsaft, Kuchen, ein Herbst-Quiz und leckere Apfelspaghetti mit Eis erzeugten gute Stimmung für alle Anwesenden. Nicht nur Rumfi-Besucher sondern auch Stadtteil-Neugierige, die endlich mal das Geheimnis des “Hauses mit den gelben Säulen” ergründen wollten, gesellten sich neben ehemaligen und kürzlich ausgeschiedenen Kindern, Eltern und Angehörigen zu den Stammbesucherinnen und-besuchern. Danke an alle, die hier mitgeholfen haben! Für die mitgebrachten Äpfel, die Blumen fürs Team, die Kuchen und die Mithilfe beim Aufräumen. Leider gab es auch ein  Missgeschick: kein Foto! Alle irgendwo verschollen, gelöscht, versteckt. Die neue Kamera ist wohl noch gewöhnungsbedürftig. Sei es drum: vom schönen Wetter haben wir in den nächsten Tagen noch etwas und beim Anblick eines Apfels fällt es uns wieder ein: Da war doch …..das Apfelfest….wie schön!

Und dann haben wir, direkt im Anschluss an die  Schulung Öffentlichkeitsarbeit doch glatt alle Fotos wieder gefunden und wieder  eine Menge dazugelernt!

Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

Mittagsschläfer im Laubbett und “Rumfi goes Kleidertausch”

Einer der letzten wirklich schönen Herbsttage?

Zeit für Laubschlachten und ein Schläfchen im Laubbett, bevor die Kleidertausch-Party steigen konnte. Altes nicht wegwerfen sondern tauschen. Dazu ein Stück Kuchen für die Kinder oder einen  Kaffee für die Erwachsenen. Die Kinderkleidung flatterte herbstgemäß recht stark im Wind- kein Grund, nicht zu tauschen. Mancheine/r fand ein neues Stück für ein altes oder schaute sich an, was er/sie lieber hängen lässt. In jedem Fall haben wir die Umwelt geschont: Kein Konsumrausch, strahlender Sonnenschein, milde Temparaturen, viel Bewegung und ausgelassene Stimmung. Das nächste Mal machen wir wieder mit, wenn es heißt: “Kreisjugendring goes Kleidertausch”.

 

Matryoshka-Look

“Matryoshka look” bezeichnete das Kinderschminken zum Thema russische Schönheit mit russischer Kleidung, wie z.B. ein russischer Schal. Zielgruppe: Mädchen von 6-12 Jahren im Offenen Treff des Rumfordschlössls. Mädchen haben den traditionellen russischen Kopfschmuck, die schönsten Haarkränze, das traditionelle russische Schminken kennengelernt. Ohne Kopschmuck, Haarkranz ist das russische Frauenkostüm unvorstellbar. Russische Frauen bedeckten ihre Haare mit einem Schal und flochten einen Zopf, damit die Schönheit ihrer Haare zu zeigen. Wie schminken sich russische Frauen? Das eigene Gesicht zu schminken, ist keine leichte Aufgabe. Das Besondere am “Matryoshka look” war Vielfalt der Materialen, mit denen gearbeitet wird. Mädchen experimentierten mit unterschiedlichen Farben und Glitter. Es war ein kreatives und buntes Projekt.

Die Kreativität und die Phantasie liegen zugrunde. Und das Beste war, dass Mädchen ihr individuelles Make-Up gezeigt haben

Das Projekt für Mädchen dauerte zwei Stunden, so lange konnten sie sich gut konzentrieren. Schließlich war Fotoshooting oder Fotokurs. Mädchen haben gelernt, sich selbst zu fotografieren und um bessere Fotos zu machen. Wer schminkt und wer fotografiert? Wer flechtet einen Zopf? Das Projekt “Matryoshka look” hat den Mädchen viel Spaß gemacht.

Marina Sizova

Nacht der Umwelt auch im Rumfordschlössl

Wiedereinmal haben wir uns beteiligt an der “Nacht der Umwelt” am 15.09. Thema war das “Nachtgewusel”. Doch welche Tiere wuseln dort überhaupt herum ? Mit mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern von 6 bis 60 Jahren wurde die nächtliche Tierwelt erobert. Jedoch war die Enttäuschung groß, denn der Waldkautz ließ sich diesesmal trotz aller qualifizierter Mühe nicht anlocken und  auch den Nachtfaltern war es offensichtlich zu kalt. Einzig und allein die Fledermäuse konnten beim Ausfliegen beobachtet werden, nachdem Christina Schneider vom LBV eine interessante Einführung in das Leben dieser Nachttiere gegeben hatte. Wie gut, das es nach den Führungen durch die früherbstliche Nacht eine heiße Gemüsesuppe vom offenen Feuer gab. Natürlich auch Stockbrot dazu. Durch die Beleuchtung  des Geländes mit Teelichtern konnte die Atmosphäre der Veranstaltung  gesteigert werden und trotz Dunkelheit bot sich eine heimelige Kulisse.

Mal sehen, was im nächsten Jahr die Nacht der Umwelt zum Thema hat.